Rezension | Szczepan Twardoch – Der Boxer

»Was willst du denn eigentlich?«
Er hörte auf zu lachen. Schwieg einen Augenblick.
»Ich will König dieser Stadt sein«, antwortete er langsam und überlegt, sprach jedes einzelne Wort sorgfältig aus. »Und ich werde König dieser Stadt sein.« – S. 66

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Rezension | Claudia & Nadja Beinert – Revolution im Herzen

Revolution im Herzen – Die heimliche Liebe des Karl Marx | Claudia & Nadja Beinert | April 2018 | Knaur Verlag | 480 Seiten »Während einer Revolution öffnen sich die Menschen. Mir war, als ob selbst die steifsten, hochnäsigsten Menschen ihre Masken ablegen und ihre Hoffnungen ungeniert mit anderen teilen würden. Sie waren bereit, alles…

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Rezension | Anne Tyler – Die störrische Braut

»Diese Bemerkung ging ihr nun häufig durch den Kopf, wenn sie sich morgens zur Arbeit aufmachte. Wenn sie dort Kindern beim Schuhe ausziehen half, wenn sie Knete unter Fingernägeln hervorpulen oder Pflaster auf Knie klebte; wenn sie wieder beim Schuhe anziehen half. Sie – hat – keinen – Plan.« – S. 22

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Rezension | Tom Saller – Wenn Martha tanzt

»Wie Kuchenteig, der beim Plätzchenbacken durch die Mühle gedreht wird, quillt Musik aus dem Haus. Durch jede Öffnung quetschen sich bunte Kringel, Schlangen, Stäbchen. Martha lacht.« – S. 27

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Blogtour | 5 Gründe, warum man „Bis ich dich finde“ gelesen haben sollte

Manche Bücher, die liest man einfach nur, in andere verliebt man sich, manche findet man gar schrecklich und dann gibt es auch noch jene Bücher, die man vergöttert, die man immer wieder aus dem Regal zieht, ein ums andere Mal liest und jedem unter die Nase bindet, egal ob er es hören möchte oder nicht.…

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Rezension | Elena Ferrante – Die Geschichte der getrennten Wege

»Ich hatte mich ihr zugerechnet, und ich fühlte mich verstümmelt, sobald ich mich ihr entzog. Nicht ein Einfall ohne Lila. Nicht ein Gedanke, auf den ich ohne den Rückhalt ihrer Gedanken vertraute. Nicht ein Bild. Ich musste mich ausserhalb von ihr akzeptieren.«
– aus „Die Geschichte der getrennten Wege“ S.360-361 

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Quicktipp | Jenny Colgan – The Little Shop of Happy Ever After

»There was a universe inside every human being every bit as big as the universe outside them. Books were the best way Nina knew – apart from, sometimes, music – to breach the barrier; to connect the internal universe with the external, the words acting merely as a conduit between the two worlds.«
– aus „The Little Shop of Happy Ever After“ S. 243

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Quicktipp | Julia Drosten – Die Elefantenhüterin

»Es machte ihr sehr zu schaffen, dass ihr Vater das Wohl der Familie auf ihre noch nicht einmal zwölfjährigen Schultern gelegt hatte und sie wusste, dass sie niemals versagen, ihr Geheimnis niemals preisgeben durfte. Für die Menschen war sie ein Junge. Doch das letzte, das sie abends vor dem Einschlafen und das Erste, das sie morgens nach dem Aufwachen dachte, war: Ich bin ein Mädchen.«
– aus „Die Elefantenhüterin“ S.36

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