Rezension | Toril Brekke – Die Frauen vom Fjord

»Sanna lebte in ihrer eigenen Welt. Sie lebte in ihren Romanen. Sie lebte in der biblischen Geschichte. Sie sprach in Gedanken mit den Personen, über die sie las. Sie hörte nicht, wie das Kindermädchen im Nebenzimmer schimpfte. Sie hörte kaum, wie der Mann seine Nachkommen züchtigte.
Später im Winter bekam sie noch einen Sohn.« (S. 346)

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Rezension | Federica de Cesco – Die Traumjägerin

»Wir waren Jäger der Träume, verstört und aufgeregt, weil die vergangenen Leben, die in uns pochten, so mächtig waren. Weil die Stimmen von fern her kamen und wir sie zunehmend deutlicher hörten.« (S. 216)

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Rezension | Arja Lobsiger – Jonas bleibt

»Froh war Alice, dass sie dem Fluss endlich entfliehen konnte. Dem Wasser, das so unschuldig zwischen den Brückenpfeilern hindurchströmte. […] Niemand schien zu bemerken, dass dieser Fluss ein Mörder war. Hinterlistig hatte er das Kind verschluckt. Das Maul kaschiert mit einer Eisdecke.« (S. 31)

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Rezension | Lukas Holliger – Das kürzere Leben des Klaus Halm

»Und weil er darauf nichts mehr sagte, küsste sie Halm, der in den letzten Wochen selber bärtig geworden war, so kurz und endgültig auf die Nasenspitze, wie man ans Ende eines Satzes einen Punkt setzt.« (S.221)

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Rezension | Linne van Sythen – Wenn du mich endlich liebst

»Wieder las er Annas Brief. Wie nett sie ihm für seine Beratung wegen Pit und Mo dankte. Ähnlich wie Thomas. Bardo schürzte die Lippen. Aber wieder hatte sie nicht geschrieben, sie wolle ihn wiedertreffen. Hätte er sie anrufen sollen? Sollte er das heute Abend noch tun?« (S. 275)

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Rezension | Abir Mukherjee – Ein angesehener Mann

»Aber Menschen, egal ob nun braune oder weisse, die bereit waren, sich auf blosse Launen ihrer Vorgesetzten hin zu opfern, hatten etwas furchtbar Deprimierendes an sich, und wenn die Bengalen keine Lust dazu hatten, fand ich das völlig in Ordnung.« (S. 81)

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