Rezension | Alex Capus – Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

»Oppenheimer zuckte mit den Schultern. Wenn die Bombe möglich ist, wird jemand sie bauen.
Wahrscheinlich.
Ganz sicher.
Fragt sich nur, wer.
Jemand der’s kann, sagte Oppenheimer. So viele sind’s nicht. Wir oder die andern, nicht wahr?«
– aus „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ S.215

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Rezension | Joël Dicker – Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

»Nach den Menschen kommen andere Menschen. Nach den Büchern kommen andere Bücher. Nach dem Ruhm kommt anderer Ruhm. Nach dem Geld kommt anderes Geld. Aber nach der Liebe, Marcus, nach der Liebe bleibt nur das Salz der Tränen.« (Seite 559)

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Rezension | Pascal Mercier – Nachtzug nach Lissabon

»Wann war jemand er selbst? Wenn er so war wie immer? So, wie er sich selbst sah? Oder so, wie er war, wenn die glühende Lava der Gedanken und Gefühle alle Lügen, Masken und Selbsttäuschungen unter sich begrub? Oft waren es die anderen, die beklagten, dass jemand nicht mehr er selbst sei. Vielleicht hiess es dann in Wirklichkeit: Er ist nicht mehr so, wie wir ihn gerne hätten?« (S.467)

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Quicktipp | grad zwei auf einen Streich

»Er dachte nur, weil wir beide Kreuzworträtseln, gehören wir irgendwie auch zusammen, und da wir beide Single sind, sei die Gelegenheit günstig. Aber so läuft es nun mal nicht. Schmetterlinge im Bauch bekommt man nicht, weil man auch nachvollziehbaren Gründen zusammenpasst und man gerade zur gleichen Zeit am gleichem Ort ist.« (S. 181)

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Interview | Im Gespräch mit Arja Lobsiger

Bereits im November durfte ich euch ein wunderbares Debütwerk zeigen. Jonas bleibt von Arja Lobsiger ist im August diesen Jahres im Orte Verlag erschienen und überzeugt durch seine bildhafte und poetische Sprache, die ein äusserst schwieriges Thema auf wunderbar leichte Art vermittelt. Und nun habe ich das Vergnügen euch die Autorin dieses Werkes im Rahmen […]

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Rezension | Federica de Cesco – Die Traumjägerin

»Wir waren Jäger der Träume, verstört und aufgeregt, weil die vergangenen Leben, die in uns pochten, so mächtig waren. Weil die Stimmen von fern her kamen und wir sie zunehmend deutlicher hörten.« (S. 216)

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