Quicktipp | Jeffrey Archer – Spiel der Zeit

»Einige starrten ihn ihrerseits grimmig an, und ein paar griffen mit drohender Miene nach ihren Hämmern, als warteten sie nur noch auf ein letztes Signal zum Angriff gegen Haskins.
Ich fühlte mich wie ein Kapitän, der eine letzte Chance erhält, eine Meuterei zu verhindern. Was ich auch tun würde, ich konnte nicht gewinnen.«

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Rezension | Der englische Liebhaber – oder wenn Erwartungen unerfüllt bleiben

»Heute weiss ich auch, dass wir Frauen nie mehr diejenigen geworden sind, die wir vor dem Krieg waren. Frauen, die sich wochenlang mit Schwielen an den Händen, Blasen an den Füssen und steifen Gelenken einen Weg durch den Schutt freigeschaufelt hatten, die sich Lumpen statt Monatsbinden in den Schlüpfer stopfen mussten – solche Frauen lassen sich nicht mehr bevormunden. Es gibt eine Redensart: Der Krieg stärkt die Nylonstrümpfe und die Frauen. Und sollten wir dir am Ende noch danken, Adolf, du Hurensohn?« – S. 136

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Rezension | Szczepan Twardoch – Der Boxer

»Was willst du denn eigentlich?«
Er hörte auf zu lachen. Schwieg einen Augenblick.
»Ich will König dieser Stadt sein«, antwortete er langsam und überlegt, sprach jedes einzelne Wort sorgfältig aus. »Und ich werde König dieser Stadt sein.« – S. 66

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Rezension | Claudia & Nadja Beinert – Revolution im Herzen

»Während einer Revolution öffnen sich die Menschen. Mir war, als ob selbst die steifsten, hochnäsigsten Menschen ihre Masken ablegen und ihre Hoffnungen ungeniert mit anderen teilen würden. Sie waren bereit, alles zu geben, sie waren sogar bereit zu sterben.« – S. 188

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Rezension | Das Dänische Mädchen – einige Worte zu Buch und Film

»Greta hatte niemals einen anderen Menschen geliebt als sie, das wusste Lili. Und jetzt – jetzt, da sogar ihre amtlichen Papiere sie als Lili Elbe auswiesen – empfand sie die Gewissheit, dass Greta sich nicht ändern würde. Und diese Gewissheit half ihr durch die einsamen Nächte im Krankenzimmer unter der schweren Decke und durch die Schmerzen, die sich wie ein Dieb an sie heranschlichen und über sie herfielen. Lili änderte sich immerzu, aber Greta nicht, nein, Greta niemals.« – S.310

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Rezension | Tom Saller – Wenn Martha tanzt

»Wie Kuchenteig, der beim Plätzchenbacken durch die Mühle gedreht wird, quillt Musik aus dem Haus. Durch jede Öffnung quetschen sich bunte Kringel, Schlangen, Stäbchen. Martha lacht.« – S. 27

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