Rezension | Anne Tyler – Die störrische Braut

»Diese Bemerkung ging ihr nun häufig durch den Kopf, wenn sie sich morgens zur Arbeit aufmachte. Wenn sie dort Kindern beim Schuhe ausziehen half, wenn sie Knete unter Fingernägeln hervorpulen oder Pflaster auf Knie klebte; wenn sie wieder beim Schuhe anziehen half. Sie – hat – keinen – Plan.« – S. 22

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Blogtour | 5 Gründe, warum man „Bis ich dich finde“ gelesen haben sollte

Manche Bücher, die liest man einfach nur, in andere verliebt man sich, manche findet man gar schrecklich und dann gibt es auch noch jene Bücher, die man vergöttert, die man immer wieder aus dem Regal zieht, ein ums andere Mal liest und jedem unter die Nase bindet, egal ob er es hören möchte oder nicht.…

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Rezension | Tracy Chevalier – Der Ruf der Bäume

Der Ruf der Bäume | Tracy Chevalier | aus dem Amerikanischen von Juliane Gräbener-Müller | Januar 2017 | Albrecht Knaus Verlag | 320 Seiten   »Die Bibel hat mir nie besonders viel Trost gebracht«, sagte Molly jetzt, »aber ich verstehe. dass diese Bäume es tun könnten. Sie sind jetzt schon viel, viel länger da als…

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Rezension | Elena Ferrante – Die Geschichte der getrennten Wege

»Ich hatte mich ihr zugerechnet, und ich fühlte mich verstümmelt, sobald ich mich ihr entzog. Nicht ein Einfall ohne Lila. Nicht ein Gedanke, auf den ich ohne den Rückhalt ihrer Gedanken vertraute. Nicht ein Bild. Ich musste mich ausserhalb von ihr akzeptieren.«
– aus „Die Geschichte der getrennten Wege“ S.360-361 

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Rezension | Alex Capus – Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

»Oppenheimer zuckte mit den Schultern. Wenn die Bombe möglich ist, wird jemand sie bauen.
Wahrscheinlich.
Ganz sicher.
Fragt sich nur, wer.
Jemand der’s kann, sagte Oppenheimer. So viele sind’s nicht. Wir oder die andern, nicht wahr?«
– aus „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ S.215

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Rezension | Kent Haruf – Lied der Weite

»Bobby schaute aus dem Fenster. Er sagte: Vielleicht wollte keiner den anderen verlassen.
Guthrie warf ihm einen Blick zu. Schon möglich, sagte er. Vielleicht ist es so gewesen, mein Sohn.« – Lied der Weite, S. 91

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