Tag | 10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten

In den letzten Tagen und Wochen tauchte immer mal wieder ein sehr unterhaltsamer Tag in meinem Blog Feed auf, so zum Beispiel bei Ida oder Ella. Spontan hat mich da die Lust gepackt ebenfalls mitzumachen und mich den 10 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten zu stellen. Warum? Erstens, weil es auf meinem Blog schon lange keinen Tag mehr gab, zweitens, weil ich mir so Gedanken zu Dingen mache, die ich sonst einfach völlig gedankenlos tue und drittens, es macht Spass!


Hast du einen bestimmten Platz Zuhause zum Lesen?

Tatsächlich gibt es da mehr als einen Platz, wo ich mich nieder lasse zum Lesen. Das bezeugen auch die zahlreichen Bücher, die in der ganzen Wohnung verstreut liegen. Meine Lieblingsplätze dürften allerdings das Sofa, wahlweise in der rechten oder der linken Ecke, sowie das Bett sein.
Ganz oft lese ich noch ein paar Seiten im Bett, bevor ich Abends einschlafe, je nach Buch in den unterschiedlichsten Positionen. Tagsüber fläze ich dann eher mal auf dem Sofa mit Katze und Kater und führe mir so ein paar Seiten zu Gemüte. In der wärmeren Jahreszeit geniesse ich es allerdings auch auf dem Balkon im Liegestuhl zu lesen. Oh, und nicht vergessen werden darf natürlich auch die Frühstückslektüre, wo ich mit einem Buch neben dem Teller am Küchentisch sitze. Also eigentlich, lese ich so ziemlich überall.

Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?

Lesegewohnheiten_1Ich behaupte jetzt mal tendenziell eher Lesezeichen, wobei ich allerdings auch die Angewohnheit besitze, neu gekaufte Bücher anlesen zu müssen. Meist passiert das dann auf dem Heimweg von einer Einkaufstour oder sonst irgendwo unterwegs und dann muss das herhalten, was meine Handtasche hergibt. Im Normalfall Einkaufsquittungen, Kaugummipapierchen oder Taschentücher, allerdings musste auch schon mal eine Slipeinlage (natürlich ungebraucht) dranglauben. Solche Zufallslesezeichen werden dann aber zu Hause durch angemessenere ersetzt.
Bei den Bibliotheksbüchern nutze ich grundsätzlich die Ausleihquittung als Lesezeichen. Wahrscheinlich habe ich Angst meine guten Lesezeichen in den Büchern zu vergessen.

Kannst du irgendwo in einem Buch aufhören zu lesen?

Grundsätzlich kann ich das, aber ich tu‘ es nur sehr ungerne. Wann immer möglich lese ich gerne das Kapitel oder den Abschnitt zu Ende, weil sich das für mich einfach runder, besser anfühlt. Aber lest mal im Zug oder Bus, da kommt deine Haltestelle nun mal dann, wenn sie kommt. Oder im Wartezimmer eines Arztes kann ich auch schlecht verlangen, dass kurz gewartet wird, bis ich das Kapitel zu Ende gelesen habe, gell. In solchen Fällen heisst es halt, Lesezeichen rein, Deckel zu und es wird später weiter gelesen. Das macht mir dann auch nichts aus, ich habe nicht mehr oder weniger Mühe in die Geschichte zurück zu finden.

Isst oder trinkst du während des Lesens?

Ja, das tue ich. Ich kann ganz wunderbar zu meinem Frühstück oder meinem Mittagessen lesen und da ich oft Spätdienst habe, kommt das relativ häufig vor. Gerne knabbere ich auch was nebenher, Kekse, Schokolade, Nüsse. So hab ich auch schon den ein oder anderen Fleck fabriziert. Und von den gefluteten Büchern, weil ich mein daneben stehendes Getränk ausgekippt habe, reden wir jetzt gar nicht.

Multitasking: Musik oder fernsehen während du liest?

Das ist immer ganz von meiner Stimmung und meiner Lektüre abhängig. Mal find ich es ganz toll, wenn es in der Wohnung mucksmäuschenstill ist, während ich lese, mal höre ich ganz gerne Radio dazu und manchmal klappt auch Film und Buch gleichzeitig ganz gut.
Aber wie gesagt, dass ist alles sehr von meiner Stimmung und der Lektüre abhängig. Je nach Komplexität der Geschichte nervt es mich tierisch, wenn im Hintergrund noch ein Radiomoderator plappert oder irgendwelche Dinge im TV explodieren. Dann verziehe ich mich mit meinem Buch ins Schlafzimmer und ins Bett.

Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?

Alle regelmässigen Leser dieses Blogs werden wissen, die Daniela gehört ins Team Parallelleser. Ich lese immer zwei bis drei Bücher gleichzeitig. In seltenen Fällen sind es auch einmal mehr.
Ich möchte gerne dazu noch festhalten, dass dies nichts mit mangelndem Respekt gegenüber dem Autor oder der Autorin zu tun hat. Aber manchmal hänge ich einfach etwas in Geschichten fest und um nicht komplett die Lust zu verlieren, greife ich dann gerne zu einem anderen Buch, dass mich dann hoffentlich wieder etwas mehr zu packen vermag. Und manchmal möchte ich auch einfach etwas anderes Lesen und brauche einen Themenwechsel.

Laut lesen oder still und leise im Kopf?

Laut lesen tu ich eigentlich nur, wenn ich jemandem etwas vorlese. Ansonsten für mich lese ich still und leise im Kopf.

Lesegewohnheiten_2Überspringst du Passagen aus dem Buch oder sogar Seiten?

Nein, eher selten. Es kann vorkommen, dass ich während einer etwas langatmigen Passage mal ein paar Seiten vorblättere, um zu sehen, ob sich das wieder legt. Meistens lese ich dann aber alles, was dazwischen liegt trotzdem noch, ich könnte ja etwas verpasst haben.
Was eher mal vorkommt, dass ich Doppelseiten nur überfliege oder querlese. Allerdings hängt das dann auch meist mit einer gewissen Langeweile zusammen. Wenn mich ein Buch richtig packt, dann überfliege ich nix, allerdings lese ich dann auch in einem höheren Tempo, ich möchte ja schliesslich wissen, wie sich alles auflöst.

Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen, dass er im besten Fall wie neu aussieht?

Ganz ehrlich, das ist mir so lang wie breit. Mich stört es überhaupt nicht, wenn meine Bücher Lesespuren aufweisen. Zerknautschte Ecken, Eselsohren, Leserillen, das ist alles total in Ordnung. Schliesslich zeigen sie ja, dass das Buch gelesen wurde und dafür ist es ja schliesslich auch da. Natürlich gehe ich jetzt nicht hin und breche einem neu gekauften Taschenbuch als erstes den Rücken, aber ich möchte beim Lesen auch keine komischen Verrenkungen machen müssen, nur dass das Buch danach noch wie neu ausschaut.
Etwas empfindlicher reagiere ich, wenn ausgeliehene Bücher arg ramponiert zurück kommen. Nicht weil mich die Leserillen und Schrammen stören würden, mehr aus dem Grund, dass mit fremdem Eigentum sorgfältig umgegangen werden sollte. Wenn ich die neue Küchenmaschine meiner Kollegin ausleihe, gebe ich sie ihr ja auch nicht mit verdreckten Schüsseln und Rührhaken zurück. Warum sollte man das also mit Büchern so machen?

Schreibst du in deine Bücher?

Meine Schulbücher und auch die Lehrbücher an der Uni waren jeweils vollgekritzelt und mit Leuchtmarkern in allen Farben verziert. Das half mir beim Lernen und einordnen der Informationen. In Bücher, die ich aus purem Spass lese, schreibe ich nicht. Ich sehe da keinen Grund zu.


So, das waren meine Antworten, schon interessant, was man eigentlich für Angewohnheiten und Macken hat, die einem im Alltag gar nicht mehr recht auffallen.
Wie schaut das bei euch aus? Ihr dürft die Fragen zu diesem Tag ebenfalls gerne beantworten, ich bin gespannt darauf!

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