Montagsfrage | #39 – Wo bleiben nur die Ideen?

Wann habe ich eigentlich das letze Mal bei der Montagsfrage vom Buchfresserchen mit gemacht? Dafür musste ich ganz schön im Archiv wühlen, denn im Dezember letzten Jahres ging der letzte Beitrag zur Montagsfrage online. Ganz schön lange… Nun, das ändern wir heute, denn die Frage dünkt mich ganz interessant.

Wie gehst du als Buchblogger mit Ideenlosigkeit oder Phasen in denen du nicht liest um?

Ich glaube nicht, dass ich als Buchblogger anders mit solchen Phasen umgehe, als jeder Nicht-Buchblogger da draussen. Wenn ich nicht lese, dann lese ich halt nicht. Und wenn ich grad in einem kreativen Tief stecke, dann ist das halt so. Es kommen auch wieder andere Zeiten.
Mein Blog ist in erster Linie mein Hobby und das soll mir Spass machen und keinen Stress bedeuten. Gut, einen kleinen professionellen Anspruch habe ich durchaus an mich, aber es gab noch nie einen Redaktionsplan und somit auch keine feste Anzahl an Artikeln, die ich in der Woche oder im Monat veröffentliche. Hier kommt alles, wie es gerade passt und will und wenn eben nichts kommt, dann hats nicht sollen sein. Tant pis!
Natürlich gibt es Artikel wie den Monatsrückblick, das Bloggestöber oder den Neuerscheinungspost, die in einer gewissen Regelmässigkeit erscheinen, aber auch da mache ich mir keinen allzu grossen Kopf drum. Habe ich keine Zeit, kommt der Monatsrückblick halt später. Und wenn mich gar mal die Unlust plagt, dann lasse ich solche Beiträge auch gerne mal aus und es ist etwas ruhiger auf dem Blog.

Was mich momentan eher etwas plagt, ist eine Schreibflaute. Ich habe zwar viel Lust zu bloggen und es türmen sich auch ein paar Bücher, die gerne rezensiert werden wollen. Aber immer, wenn ich mich mal hinsetze, um diese Rezensionen zu schreiben, gucke ich stattdessen meinen Katzen beim spielen zu oder surfe auf Facebook oder Tumblr. Und wenn ich dann endlich mal einen Abschnitt zusammen bröseln konnte, lösche ich ihn spätestens beim zweiten Korrekturlesen wieder.
Tja, ich muss gestehen, ich bin etwas ratlos, was dieses Problem betrifft. Ich versuche, mir möglichst keinen Kopf zu machen und das ganze locker zu sehen. Irgendwann flutscht es bestimmt wieder. Und in der Zwischenzeit lese ich einfach fleissig weiter.

Kennt ihr solche Leerlaufphasen auch? Wie geht ihr damit um, habt ihr vielleicht gar ein Geheimrezept, um aus einer Schreibblockade oder Leseflaute raus zu kommen? Dann immer her damit!

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