[Mittendrin Mittwoch]: #13 – Freud und Leid

»So gut es mir auf Ischia ergangen war, so schlecht war es Lila in der Trostlosigkeit des Rione ergangen; sosehr ich gelitten hatte, als ich die Insel verliess, so sehr hatte sie ihr wachsendes Glück genossen. Es war, als wäre die Freude oder der Schmerz der einen wie durch einen bösen Zauber die Voraussetzung für den Schmerz oder die Freude der anderen.«

-Elena Ferrante, Meine geniale Freundin, S324

Endlich bin ich heute auch wieder einmal bei dieser wunderbaren Aktion von Elizzy mit dabei und habe es geschafft ein Zitat aus meinem aktuellen Buch vorzustellen.
Ich bin grad im Endspurt von Meine geniale Freundin von Elena Ferrante. Lange hatte ich ja wirklich meine Mühe mit dem Buch, da es kein Ziel, keine erkennbare Handlung aufweist. Nun hat es allerdings ganz schön an Fahrt aufgenommen, was wohl auch daran liegen mag, dass Lenù und Lila älter sind und die Themen allgemein spannender werden.
Die Zeilen, die ich ausgesucht haben, beschreiben sehr schön die Freundschaft und manchmal fast schon den Wettstreit in dem die Freundinnen stecken. Geht es der einen gut, fühlt sich die andere schlecht. Ist Lenù gut in der Schule, so versucht Lila der Schusterwerkstatt ihres Vaters zu neuem Aufschwung zu verhelfen. Irgendwie scheinen die Freundinnen in einem ständigen Wettstreit miteinander stehen, wer denn nun schöner und gescheiter ist. Gleichzeitig ergänzen sie sich wunderbar und spornen sich zu Höchstleistungen an.


Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese.

In welchem Buch liest du gerade?
Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Eine wunderbare Idee von Elizzy

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Verfasst von

Ich liebe Bücher, Katzen und Menschen. Und zwar in dieser Reihenfolge. Ausserdem koche und backe ich sehr gerne und liebe es auf Entdeckungsreise zu gehen.

2 Kommentare zu „[Mittendrin Mittwoch]: #13 – Freud und Leid

    1. Ob das jetzt in diesem Fall nur so gesund ist… ich weiss es nicht.
      Aber das Buch ist sicherlich empfehlenswert. Ich fühle mich jetzt noch nicht mit dem Ferrante-Fieber infisziert, aber ich habe schon von vielen gehört, dass der zweite Band dann besser sein soll. Und nach der Entwicklung dieses Buches zu schliessen, kann das sehr gut sein. 🙂

      Gefällt 1 Person

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