Neuerscheinungen | März 2017

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Eigentlich nehme ich mir ja immer ganz fest vor, meinen Bücherstapel mal etwas zu reduzieren. Aber dann will ich doch nur mal schnell noch hier in die Vorschauen gucken oder dort stöbern und schon ist die Wunschliste um ein, zwei, drei Bücher länger.
Zum Glück ist es meistens nur die Wunschliste und bis das Buch dann zu mir nach Hause wandert dauert es nochmals seine Zeit. Aber ankommen tun sie alle, früher oder später.

Ich habe euch wieder einmal sechs Bücher heraus gesucht, auf die ich mich besonders freue.

Selfies von Jussi Adler Olson, dtv, Hardcover, 10. März
Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

Die Geschichte der Einsamkeit von John Boyne, Piper, Taschenbuch, 1. März
Odran Yates kommt 1972 an das renommierte Dubliner »Clonliffe Seminary«, um Priester zu werden. Er kann es kaum erwarten, endlich Gutes zu tun. Vierzig Jahre später ist sein Vertrauen in die katholische Kirche jedoch zutiefst erschüttert. Bestützt muss er dabei zusehen, wie alte Freunde vor Gericht stehen und ehemalige Würdenträger ins Gefängnis kommen. Erst als bei einem Familientreffen alte Wunden aufgerissen werden, sieht er sich gezwungen, die Ereignisse in seinem Leben in einem anderen Licht zu betrachten und sich einzugestehen, dass er über all die Jahre nicht sehen wollte, was direkt vor seinen Augen geschah.

Ich heisse nicht Miriam von Majgull Axelsson, Ullstein, Taschenbuch, 10. März
An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: »Ich heiße nicht Miriam.« Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam.

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Eine englische Ehe von Claire Fuller, Piper, Hardcover, 1. März
Eigentlich hatte sie andere Pläne. Ein selbstbestimmtes Leben, Reisen, vielleicht eine Karriere als Schriftstellerin. Doch als sich Ingrid in ihren Literaturprofessor Gil Coleman verliebt und von ihm schwanger wird, wirft sie für ihn all dies über Bord. Gil liebt seine junge Frau, und dennoch betrügt er sie, lässt sie viel zu oft mit den Kindern in dem kleinen Ort an der englischen Küste allein. In ihren schlaflosen Nächten beginnt sie, Gil heimlich Briefe zu schreiben. Statt ihm ihre innersten Gedanken anzuvertrauen, steckt sie ihre Briefe in die Bücher seiner Bibliothek und verschwindet schließlich auf rätselhafte Weise. Zwölf Jahre später glaubt Gil, seine Frau wieder gesehen zu haben – und ihre gemeinsame Tochter Flora, hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, beginnt nach Antworten zu suchen, ohne zu ahnen, dass sie nur die Bücher ihres Vaters aufschlagen müsste, um sie zu erhalten …

Der Muschelsammler von Anthony Doerr, btb, Taschenbuch, 13. März
Ein blinder Muschelsammler an der Küste Kenias entdeckt die wunderbaren Heilkräfte einer hochgiftigen Meeresschnecke. Touristen fangen einen Karpfen, der so groß ist, dass man ihn nicht fotografieren kann. Die Frau eines Jägers kann die Traumbilder der Tiere nacherleben, wenn sie sie berührt. Doerr entwirft eine weite und reiche Natur- und Seelenlandschaft, die etwas Magisches besitzt.

The Distance from me to you von Marina Gessner, bloomoon, Klappbroschur, 6. März
Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen.
Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist.

Irgendwie habe ich ganz besonders Lust auf das Sonderdezernat Q von Jussi Adler Olson. Es bestimmt schon eine Ewigkeit her, dass ich eines seiner Bücher gelesen habe. Und auch im Auge behalten werde ich die englische Ehe von Clair Fuller. Irgendwie haben es mir Bücher angetan, wo einfach jemand verschwindet. Diese Ausgangslage finde ich immer sehr spannend.

Auf welche Bücher freut ihr euch besonders im März? Oder hat euch vielleicht grad eines von diesen Sechs angesprochen?unterschrift
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