Rückblick-Ausblick | Januar 2017

In meinen warmen Kuschelsocken und mit einer schönen Tasse Tee neben mir, sitze ich am Laptop und versuche diesen Beitrag zu schreiben. Kalt ist es. Und weiss, so weit das Auge reicht. Lange mussten wir auf den Schnee warten und nun will er gar nicht mehr weichen. Laut Statistik ist dieser Januar der kälteste seit Jahren…
Von mir aus dürfte gerne so langsam der Frühling Einzug halten (nach dem Skiurlaub habe ich ja meistens genug Schnee gesehen für eine Weile). Darum dekoriere ich meine Wohnung nun auch mit Tulpen in allerlei Farben, die ersten Frühlingsboten. Geht es euch auch so, dass ihr nach dem kalten dunklen Winter knallige Farben braucht? Im Moment kann es nicht bunt genug sein für mich 🙂

Kommen wir nun aber zu meinem Rückblick auf den Januar, mal schauen, was sich da so getan hat.

Gelesene Bücher

gelesen

Lesetechnisch gesehen ist der Januar im Rahmen mit fünf gelesenen Büchern. Ich bin sogar ziemlich überrascht, dass es doch so viele geworden sind. Für mich fühlte es sich nicht nach so vielen an.
Wobei, den grössten Teil von Lisa Marcks „Das Geheimnis der Schneekirsche“ habe ich ja noch im Dezember verschlungen. Das Buch hat mich positiv überrascht auch wenn ich aufgrund des Klappentextes eine etwas andere Geschichte erwartet hätte. Nichts desto trotz ist es ein spannendes Buch, das uns ins Ferne China entführt. Nur schon alleine dieser Umstand macht es interessant zu lesen.
Auch „Die Knochenuhren“ von David Mitchell habe ich bereits im Dezember begonnen zu lesen. Allerdings hat dieses Buch ein bisschen mehr Umfang, so dass ich den Grossteil wirklich im Januar gelesen habe. Trotz seiner Dicke empfand ich es nie als langatmig oder zu ausführlich, die Geschichte entwickelte einen regelrechten Sog, ab einem gewissen Punkt musste ich einfach weiter lesen. Das war definitiv mein Lesehightlight im Januar.
Dann ging es ja in den Skiurlaub für mich und natürlich habe ich so einiges an Lesestoff eingepackt. Zu Ende gelesen habe ich dann aber nur „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ von Gavin Extence. Und auch mit diesem Buch konnte mich der Autor so richtig packen, seinen Schreibstil und den britischen Humor mag ich total. Definitiv auch ein Highlight.
Als nächstes schob ich mal schnell „Die Magie der Namen“ von Nicole Gozdek dazwischen, da ich auf das Rezensionsexemplar von Maximilian Seese wartete. Durch die Buchbesprechung auf dem Blog Buchstabenstadt wurde ich auf diese Geschichte neugierig. Die Idee hinter der Magie der Namen fand ich wirklich sehr interessant und ich freue mich auch schon, wenn dann der Fortsetzungsband endlich heraus kommt.
Als letztes Buch für diesen Monat habe ich dann „Was der Nebel verbirgt“ von Maximilian Seese gelesen. In dieser Geschichte haben mich vor allem die sehr facettenreich gezeichneten Charaktere beeindruckt, jedem von ihnen nimmt man als Leser seine Rolle komplett ab. Das war wirklich toll zu lesen und ich bin gespannt, was für neue Fälle auf die Ermittler warten.

Neuzugänge

neuzugaenge_1

Und auch mit Neuzugängen hat der Januar nicht gegeizt. Natürlich musste so ein kleiner rosaroter Elefant bei mir einziehen. Mit Betonung auf musste, das ging nun wirklich nicht anders. Martin Suter ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren, ich glaube, von ihm würde ich doch tatsächlich ein Buch kaufen, nur weil sein Name drauf steht. Verrückt!
Und nach einer Diskussion im Skiurlaub ist dann auch der erste Teil der Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante bei mir eingezogen. Meine Mama erzählte nämlich, dass sie im Radio so einen Beitrag gehört hätte, da hätte die Moderatorin von einem Buch erzählt, es gehe um die Mafia und Liebe und so. Zufälligerweise hatte ich grad am Abend zuvor die Rezension zu „Meine geniale Freundin“ auf dem Blog Superlesehelden gelesen und so liess ich den Namen der Autorin mal eben fallen und meine Mama flippte beinahe aus. Genau das sei es! Nun steht es also auch bei mir im Regal. Mal gucken, ob wir uns auch mit dem Ferrante-Fieber infiszieren.
Des weiteren sind „Die Terranauten“ von T.C. Boyle, „Die störrische Braut“ von Anne Tyler und „Die Vegetarierin“ von Han Kang neu auf meinem Bücherstapel gelandet.
Und seit langem wage ich mich auch wieder einmal an ein Hörbuch und zwar an „Das Geheimnis der Schwimmerin“ von Erika Swyler. Ich bin sehr überrascht, wie gut ich der Geschichte folgen kann, obwohl ich sie nur höre (ich hab da nämlich manchmal so meine Mühe mit, ich bin ganz klar ein visueller Typ). Aber irgendwie fühlt es sich halt doch nicht so an, als würde man das Buch lesen. Ich bin gespannt, was für ein Fazit ich dann ziehen werde.

neuzugaenge_2

Rund um den Blog

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, blogge ich nicht mehr ganz so häufig, obwohl es immer noch ganz schön viel ist. Am Anfang hatte ich ja echt das Gefühl, jeden Tag einen Beitrag online stellen zu müssen. Zum Glück hat das etwas nachgelassen, lieber Qualität anstatt Quantität.
Darum habe ich auch meine Beteiligung an diversen Aktionen stark zurück gefahren oder sie gar ganz von meinem Blog gekickt. Der Top Ten Thursday von Steffi’s Bücher Bloggeria musste leider dran glauben. Ganz oft fand ich nämlich keine oder nur sehr wenige Bücher zu den vorgegebenen Themen in meinem Bücheregal. Nach wie vor verfolge ich aber die Beiträge anderer Blogger zu dieser Aktion sehr gerne und hole mir immer wieder Leseinspiration.
Auch beim Mittendrin Mittwoch von read books and fall in love und den Leselaunen auf dem Blog Bücherfantasien mache ich nur noch unregelmässig mit. Nicht weil ich die Aktionen nicht mehr toll finde, ich lese mir die Beiträge anderer Blogger sehr gerne durch, sondern weil ich nur noch mitmachen will, wenn ich ein tolles Zitat zu präsentieren habe oder grad in einem richtig guten Buch feststecke.
Einzig die Montagsfrage vom Buchfresserchen bleibt regelmässig erhalten. Da mache ich auch schon seit Beginn meiner Blogger-Karriere mit und ich finde sie ist ein guter Einstieg in die neue Woche, schon fast ein festes Ritual. Und natürlich meinen eigenen Wochenrückblick, den es jeweils am Sonntag zu lesen gibt.

Was euch im Februar alles erwartet… ganz ehrlich, so genau weiss ich das noch nicht. Ich habe vor den letzten Teil meines Reiseberichts über Irland online zu stellen und die ein oder andere Idee schwirrt noch so durch meinen Kopf. Also lasst euch einfach überraschen!

Überhaupt macht mir das Bloggen nach wie vor sehr viel Spass und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele liebe Menschen sich auf meine Seite verirren und auch bleiben. Das hätte ich wirklich nie geglaubt.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an euch alle, meine lieben Leser! Ohne euch würde das hier nur halb so viel Spass machen, da bin ich ganz ehrlich mit euch.

Nun denn, eilen wir mit grossen Schritten dem Frühling und wärmeren Temperaturen entgegen. Ich wünsche euch einen tollen Februar mit vielen spannenden Büchern und schönen Erlebnissen. unterschrift

Advertisements