Montagsfrage | #15 – der Stellenwert des Lesens

Guten Morgen! Auch diese Woche starte ich mit der Montagsfrage des Buchfresserchens. Es ist bereits die zweit letzte für dieses Jahr. Und diesmal geht es um den Stellenwert des Lesens in meiner Freizeitgestaltung.

Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Ich sage ganz klar, Lesen ist mein grösstes Hobby und auch jenes, dass mich am längsten in meinem Leben begleitet. Dennoch ist es so, dass ich ihm nicht einen festen und uneingeschränkten Platz in meinem Tagesablauf einplane.
Ist man in einem Sportverein, so hat man regelmässig Training und Wettkämpfe, besucht man Musikunterricht, so ist auch dieser fest (und meistens auch fix) eingeplant im Wochenrhythmus. Unternimmt man etwas mit Freunden macht man auch meist eine Zeit und einen Tag aus.
Das Lesen ist aber wirklich etwas, das ich immer irgendwo dazwischen schiebe. Warte ich auf den Zug, dann lese ich. Sitze ich im Wartezimmer eines Arztes, dann lese ich. Ist im Haushalt alles erledigt und nichts mehr zu tun, dann lese ich. Kann ich nachts nicht einschlafen, dann lese ich noch etwas. Ist das nun aktive Freizeitgestaltung oder einfach das Füllen von Leerzeiten?
Natürlich kommt es grad im Winter auch oft vor, dass ich einen Tag bewusst mit Buch im Bett oder auf dem Sofa versinke. Und natürlich versuche ich auch jeden Tag vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten zu lesen. Aber wenn ich dann halt zu müde bin, dann lösche ich das licht sofort aus, oder wenn an meinem Lesenachmittag die Freundin an der Haustüre klingelt, dann wimmle ich sie nicht ab, weil ich jetzt eigentlich lieber lesen möchte.

Versteht ihr, was ich meine? Auf der einen Seite sind Bücher und das Lesen ein fester Bestandteil meines Lebens und meiner Tage. Allerdings ist es auch immer wieder das, was sich hinten anstellen muss, wenn etwas anderes ruft.

Wie integriert ihr das Lesen in euren Alltag? Habt ihr fixe Lesezeiten, wo ihr nichts anderes macht, oder läuft das auch eher flexibel, so wie bei mir?

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