Leckeres | Sonntagszopf

Grad an einem Sonntag, wo man es sich oft noch etwas länger im Bett gemütlich macht, möchte man auch etwas besonderes aber dennoch einfaches zum Frühstück.
Was eignet sich da besser als ein leckerer, frischer Sonntagszopf? Und das ist gar nicht so schwierig, wie das fertige Gebäck vermuten lässt.

Und so gehts:

500g Zopf- oder Weissmehl
¾ EL Salz
in einer Schüssel gut mischen

½ Würfel Hefe (ca. 20g), zerbröckelt
1TL Zucker
60g Butter, flüssig
3dl Milch, lauwarm
Hefe, Zucker, Butter und Milch gut mischen und zum Mehl dazugeben. Alle Zutaten mischen und den so entstandenen Teig auf der sauberen Arbeitsfläche ca. 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist. Dies kann auch von einer Küchenmaschine übernommen werden.
Dann den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel geben und diese mit einem feuchten Tuch zudecken. Den Teig so bei Raumtemperatur auf das Doppelte aufgehen lassen. Das braucht seine Zeit 1-2 Stunden sollte man schon einrechnen.

Zopf flechten:

Ich schwörs euch, das Flechten ist keine Hexerei.
Einfach den Teig halbieren und beide Hälften zu je ca. 70 cm langen Strängen ausrollen, die an den Enden dünner werden. Dann legt man beide Stränge zu einem Kreuz übereinander, das rechte Winkel aufweist. Merkt euch diese Form, zu ihr kehrt ihr immer wieder zurück.
Nun nehmt ihr die unten liegenden Stränge (auf dem Bild sind sie gelb) und legt den linken nach rechts und den rechten nach links (oder wahlweise von oben nach unten, wenn der Längsstrang unten liegt). Habt ihr diesen Schritt ausgeführt, so sollte wieder das rechtwinklige Kreuz zu erkennen sein.zopf
Nun ist der andere Strang an der Reihe. Auch da legt ihr den unteren nach oben und den oberen nach unten (oder von links nach recht, wenn ihr nun den Querstrang bearbeitet). Auch nach diesem Arbeitsschritt solltet ihr wieder die Kreuzform erkennen.
Diese beiden Arbeitsschritte führt ihr beliebig lange fort, bis die Teigstränge zu kurz zum Flechten sind. Dann führt ihr die Enden schön zusammen und versteckt sie auf der Unterseite des Zopfes.

Backen:

Ofen auf 200° Grad vorheizen.

1 Eigelb
1 EL Milch
Das Eigelb verklopfen und mit der Milch mischen.

Wenn ihr den Zopf geflochten habt, legt ihr ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bestreicht ihn mit der Eimilch. So lasst ihr ihn nochmals 10 Minuten ruhen, bevor ihr ihn ein zweites Mal mit der Eimilch bestreicht.

In der unteren Hälfte des Ofens backt ihr nun euren Zopf für ca. 35 Minuten. Um zu wissen, ob der Zopf genügend lange gebacken ist, klopft ihr auf dessen Unterseite. Wenn es hohl tönt, dann ist der Zopf durch und ihr könnt ihn herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Haltbarkeit:

Frisch schmeckt das Hefegebäck am besten. Es lässt sich aber an einem trockenen Ort problemlos 2 bis 3 Tage aufbewahren.

Variante:

Ihr könnt auch einen Speckzopf zubereiten. Dazu reduziert ihr die Salzmenge ein wenig und gebt dafür noch 200 g  knusprig gebratene Speckwürfeli zum Teig dazu.
So ist der Zopf etwas wärschafter.

Ein weiterer Tipp:

Statt 500 g Zopfmehl kann auch 400 g Dinkel- oder Vollkornmehl und 100 g Zopfmehl verwendet werden, so wird aus dem Weissbrot ein dunkles Brot.

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