[Unterwegs]: Irland – eine Reise auf dem Wild Atlantic Way #3

Ich muss zugeben, ich habe euch ganz schön lange warten lassen mit dem dritten Teil meines Berichts über unsere Irlandreise. Und ich muss euch auch gestehen, dass dieser Teil sehr kurz sein wird, da es nur um unsere Fahrt nach Galway und kurz um Galway selbst gehen wird. Für die Cliffs of Moher reserviere ich einen eignen Beitrag.

Nun denn:

Galway und der Bunratty Folk Park

Nach dem herrschaftlichen Wetter, das uns auf der Dingle Peninsula begleitete, war es nicht verwunderlich, dass dies irgendwann änderte. Dass es allerdings genau in Galway und Umgebung passierte, war mehr als traurig.
Von Tralee nach Galway ist es ein ganzes Stück Weg, allerdings wollten wir es uns dann doch nicht nehmen lassen unterwegs noch das ein oder andere anzugucken. Und so landeten wir im Bunratty Folk Park und beim Bunratty Castle.
Der Folk Park ist eine Art Freilichtmuseum, das Einblick bietet in das Leben in Irland von anno dazumal. Es werden alte Möbelstücke, Handwerkszeug und Brauchtum ausgestellt und überall finden sich traditionell gekleidete Guides, die dir verschiedenstes genauer erklären oder vorführen, wie früher zum Beispiel ein Acker bestellt wurde.

Es wird das Leben der irischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert gezeigt und zwar querbeet durch alle Schichten und Klassen. Man kann Häuser von einfachen Bauern und Taglöhner anschauen und ebenso jene von Kaufmannsfamilien, Adligen oder irgendwelchen Lords und Rittern.

So verbrachten wir doch eine ganze Weile an diesem interessanten Ort und erreichten Galway und unser B&B erst kurz vor 18 Uhr. Das B&B Lima ist an der Tuam Road gelegen. Die Strasse ist zu den Stosszeiten ziemlich stark befahren, allerdings hielten die Fenster gut dicht, so dass uns der Lärm nicht störte (oder wir waren einfach sooo müde). Die Zimmer sind allerdings sehr gemütlich und der Frühstücksraum ebenfalls. Und durch die zentrale Lage ist man in ca. 10 Minuten zu Fuss auch bereits im Stadtzentrum. Zudem empfand ich die Gastgeber als sehr herzlich und interessiert. Wir hatten einige lustige Gespräche über das Klima und das Regenwetter.

Galway selbst ist ein wirklich sehenswertes Städtchen mit ganz viel Charm und Flair. Leider erlebten wir es nur bei Regenwetter. So entdeckten wir dafür auch das ein oder andere gute Restaurant oder Pub, da wir öfters irgendwo Unterschlupf suchten.
Besonders zu empfehlen ist The Quay Street Kitchen. Wir ergatterten grad noch den letzten Tisch und liessen uns dann mit typisch irischen Köstlichkeiten verwöhnen. Probiert unbedingt den Irish Stew, der ist sowas von lecker, der Beste, den wir auf der ganzen Reise gegessen haben!
Und bitte nehmt euch unbedingt Zeit den zahlreichen und sehr talentierten Strassenmusiker zu lauschen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, manchmal schon fast etwas zuviel, an jeder Strassenecke wird gedudelt, getanzt und musiziert.

Im nächsten Teil werde ich euch dann von unseren Erlebnissen rund um die Cliffs of Moher berichten. Dann bekommt ihr wieder etwas mehr Landschaft und Natur zu sehen.

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Veröffentlicht von

Ich liebe Bücher, Katzen und Menschen. Und zwar in dieser Reihenfolge. Ausserdem koche und backe ich sehr gerne und liebe es auf Entdeckungsreise zu gehen.

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