[Leckeres]: It’s tea time!

Ich würde ja von mir behaupten, eine gewisse Erfahrung in der Kunst des Tee-Brühens und Geniessens zu haben. Doch was mir meine Chefin letztens aus ihrem Kurzurlaub mitbrachte, bescherte mir eine völlig neue Erfahrung.

Sie brachte nämlich dem ganzen Team Teeblumen aus Italien mit. Ich weiss jetzt nicht, ob die speziell aus Italien stammen, ich vermute mal eher weniger, aber schön anzuschauen sind sie alle mal.teeblume1
Bevor is mich allerdings voll und ganz dem Genuss des Tees hingeben konnte, machte ich mich im World Wide Web etwas schlau. Und musste mit Schrecken feststellen, die Zubereitung von Tee aus Teeblumen ist eine wahre Kunst für sich.
Ich besitze zwar einen Teekrug, der ist aber weder aus Glas noch bauchig genug. Tja nu! Zum ausprobieren wird es auch mein grosses Latte Macchiato Glas tun. Hauptsache durchsichtig und ich kann die Entfaltung der Blume bewundern.
Also, gesagt getan! Einmal ein bisschen hübsch drapiert für die Fotos, wir wollen ja schliesslich auch etwas für’s Auge. In der Zwischenzeit kann grad das Wasser aufkochen. Die Blüten darf man jedoch nicht mit kochig heissem Wasser begiessen, man muss sich etwas gedulden und warten, bis das Wasser auf ca. 85°-90°C abgekühlt hat. (Heutzutage gibt es ja so moderne Wasserkocher, wo man die Temperatur genau einstellen kann).
Nun übergiesse ich also die Teeblume vorsichtig mit dem heissen Wasser und beobachte ein wunderschönes Schauspiel. Aus dem eher unscheinbaren Häufchen getrockneten Tees erblüht eine filigrane, bunte und zauberhafte Blume. Gleichzeitig entlassen der Tee und die Blüten ihre Aromen, Geschmack- und Farbstoffe in das heiße Wasser und ein leckerer und aromatischer Tee wird gebrüht.

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Wenn man einen leichten Tee bevorzugt, dann kann man den Tee aus einer Teeblume bereits nach 5 bis 8 Minuten genießen, bevorzugt man einen kräftigen Tee mit vollen Aroma, dann sollte man den Tee 8 bis 15 Minuten ziehen lassen.
Ich probierte also nach 5 Minuten zum ersten Mal, Geduld ist wahrlich nicht meine Stärke, und war gelinde gesagt ein wenig enttäuscht vom Geschmack. Erinnerte er mich doch stark an meinen Reizhustentee von Sidroga… Der Tee schmeckte irgendwie nach Wiese und Heu.
Naja, etwas für’s Auge ist das Schauspiel allemal. Vielleicht versuche ich mich beim nächsten Mal an einer anderen Sorte, es gibt da ja auch ganz unterschiedliche. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt!

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Verfasst von

Ich liebe Bücher, Katzen und Menschen. Und zwar in dieser Reihenfolge. Ausserdem koche und backe ich sehr gerne und liebe es auf Entdeckungsreise zu gehen.

2 Kommentare zu „[Leckeres]: It’s tea time!

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