[Leckeres]: Grosi’s Schokokuchen

Ich glaube, jeder hat so seine Lieblingsrezepte, die er immer wieder aus der Schublade holt und deren Papier bereits ganz fleckig und abgenutzt ist.

Ich vergöttere ja den Schokokuchen meiner Grossmutter. Zwar glaube ich, dass das Rezept nicht ganz so einzigartig ist, aber das Blatt Papier auf dem es geschrieben steht ist es ganz bestimmt. Es ist eines eben jener alten und fleckigen exemplare, handschriftlich verfasst, mit Tintenflecken und Fettfingern. Ein Unikat, dass ich niemals hergeben werde.

Auch wenn das Rezept vielleicht dem ein oder anderen bekannt vor kommt, so werde ich es doch mit euch teilen.

Und so gehts:

150 Gramm Butter
230 Gramm Zucker
in eine Schüssel geben und schaumig rühren

6 Eigelb
1 Prise Salz
1/2 Päckli Vanille Zucker
zugeben und unterrühren

200 Gramm Crémant Schoggi
3 Esslöffel Wasser
Schokolade im Wasserbad schmelzen, 3 Esslöffel Wasser zugeben, verrühren, Mischung unter die vorher vorbereitete Masse rühren.

125 Gramm Mandeln, gemahlen
125 Gramm Zwieback, gemahlen
zur Masse dazugeben

6 Eiweiss
steif schlagen und unter die Masse ziehen

Backen:

eine Springform mit 24cm Ø einfetten und die Masse einfüllen (eventuell den Boden der Form vorher mit einem Backblech auslegen)

bei 180°C auf der untersten Rille für ca. 50-60 Minuten backen und anschliessend auskühlen lassen

Glasur:

Als Glasur kann eine ganz „normale“ Schokoladenglasur oder etwas nach Lust und Laune verwendet werden.
Für die Spinnennetzglasur, wie in den Bildern braucht ihr folgendes:

375 Gramm Puderzucker
4 Esslöffel Kirsch
1-2 Esslöffel Wasser
alles mischen und glatt rühren

Für den weissen Teil der Glasur, also für das Netz, ca. 2 Esslöffel der Puderzuckermasse in einen Spritzbeutel füllen.
Zum Rest der Masse werden 4 Esslöffel Schokoladenpulver dazugegeben, alles glatt rühren. Eventuell ist die Glasur jetzt zu trocken, sollte sie nicht wie gewünscht glatt über den Löffelrücken fliessen, so kann erneut wenig Wasser zugegeben werden.

Glasieren:

Den ausgekühlten Kuchen aus der Springform stürzen und kopfüber auf ein Abtropfgitter stellen. Ich glasiere meine Kuchen meistens kopfüber, da dann die Oberfläche schön glatt und eben ist und (in der Regel) nichts vom Rand abbröckelt.

Wir beginnen mit dem schokoladigen Teil der Puderzuckerglasur und giessen grosszügig alles über den Kuchen. Mit dem Spachtel wird die Masse verteilt und über den Rand laufen gelassen, eventuell muss dort auch noch etwas nachgeholfen werden, um alles schön zu verteilen.
Mit dem in der Spritztüte beiseite gestellten Teil der Puderzuckerglasur malen wir nun eine Spirale oder mehrere Kreise. Bei mir funktioniert es am besten von innen nach aussen. Anschliessend ziehen wir mit einem Zahnstocher kleine Spitzen in die weissen Linien. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Und fertig! Jetzt muss die Glasur nur noch gut durchtrocknen.

Haltbarkeit:

Der Kuchen ist trotz der Glasur mehrere Tage haltbar, am besten nicht ganz luftdicht zudecken.
Tipp: Nach 1-2 Tagen schmeckt der Kuchen meiner Meinung nach noch um einiges besser, da er dann durch die Glasur etwas feuchter wird und richtig durchgezogen hat.

En Guete!

Kuchen1

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Veröffentlicht von

Ich liebe Bücher, Katzen und Menschen. Und zwar in dieser Reihenfolge. Ausserdem koche und backe ich sehr gerne und liebe es auf Entdeckungsreise zu gehen.

4 thoughts on “[Leckeres]: Grosi’s Schokokuchen

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